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Sonntag, 15. April 2018

Soproni VSE - Soroksar SC 0:1

Varosi Stadion, ca. 450 Zuschauer


Nach knapp vierjähriger Pause geht's also auch mal wieder nach Ungarn, nicht zuletzt weil das heutige Spiel so leicht zu erreichen ist. Fast schon so bequem, als vom Zentrum in Buenos Aires in eine der Vorstädte zu fahren - nur die Fahrzeit mit knappen zwei Stunden ist dann doch um einiges länger.

Sonntag, 20. April 2014

Dunaharaszti MTK - Rakosmente KSK 0:0

Dunaharaszti-Stadion, 150-200 Zuschauer


Dunaharaszti grenzt an einen der südlichen Bezirke Budapests und ist mit einer der Vorortelinien ganz gut erreichbar. Die Sehenswürdigkeiten halten sich stark in Grenzen, sieht man mal vom ganz schmucken Hauptplatz mit Post, Cafe, angrenzender Schule und dm-Markt ab. Gleich dahinter liegt ein Park mit Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs und den 1956er-Aufstand. Etwas erstaunt reagiert eine der Kellnerinnen des Cafes, als wir fragen, wie man von hier am besten zum Stadion kommt. Noch mehr verwundert wirkt sie nur, als sie merkt, dass wir das örtliche von Dunaharaszti MTK meinen, und nicht etwa eines der großen Budapester Vereine.

Samstag, 19. April 2014

Ujpest FC - Videoton FC 1:2

Szusza Ferenc Stadion, 2.194 Zuschauer


Nach einer ausgiebigen Besichtigung der Budapester Sehenswürdigkeiten am Freitag und Samstag (darunter auch das riesige Mural zu Ehren des historischen 6:3-Siegs der ungarischen Nationalteam über England in London 1953, das sich im ehemaligen jüdischen Viertel befindet) geht es am Samstagabend gemeinsam mit Hannes, einem Freund aus der Heimat, in den Norden der Stadt, zum ersten Spiel des Wochenendes. Von der U-Bahn-Station noch etwa 20 Minuten Fußweg entfernt, liegt das Szusza Ferenc Stadion mitten in einem Wohngebiet und dadurch nicht gerade leicht erkennbar. Aus Sicherheitsgründen werden wir noch einmal um den ganzen Block geschickt, um unsere Karten in einer kleinen Seitengasse erstehen zu können. Da die Ansteherei doch etwas länger dauerte ist auch nichts mehr mit Stadionumrundung, die aber ohnehin sehr schwer geworden wäre, weil hier entweder alles abgesperrt oder schlicht verbaut ist.

Sonntag, 12. August 2012

Videoton FC - Budapest Honved 0:1

Sostoi-Stadion, 3.500 Zuschauer


Nach - zumindest am Schluss - etwas entnervender fünfstündiger Zugfahrt komme ich mit einstündiger Verspätung in der etwa 60 Kilometer südwestlich von Budapest gelegenen Stadt an. Irgendwie scheint heut überhaupt nicht mein Tag zu sein: Gepäcksaufgabe geschlossen, WIFI-Cafe nicht offen, und die einzige englischsprachige Person des Bahnhofes versteht zwar, dass ich irgendwie zum Stadion will, kann mir aber nicht sagen, wie ich hinkomme und hat auch keinen Stadtplan in ihrem Shop. So folge ich meinem Gefühl und mache mich einfach mal auf den Weg.

Samstag, 11. August 2012

Diosgyöri VTK - Egri FC 1:0

VTK-Stadion, 6.000 Zuschauer


Diosgyör ist ein Vorort des sich über eine weite Fläche ausstreckenden Miskolc im Nordosten Ungarns, in der Nähe von Debrecen und fast schon an der ukrainischen und rumänischen Grenze. Großen Charme versprüht die Stadt nicht gerade, schon gar nicht Diosgyör, das sehr industriell geprägt ist. Das Stadion besteht aus einer mächtigen Haupttribüne, der eine etwas kleinere Sitzplatztribüne gegenübergestellt ist. Wie sooft in Ungarn sind nur diese beiden überdacht, die Kurven - reine Stehplätze - haben kein Dach, was an einem solchen Regentag nicht gerade angenehm ist.

Freitag, 10. August 2012

Györi ETO FC - Kaposvari Rakoczi FC 2:1

ETO Park, 2.000 Zuschauer


Györ ist eine echt coole Kleinstadt, mit barockem Stadtzentrum samt belebter Fußgängerzone und - für Österreich wohl eher unvorstellbar - ziemlich großer Olympia-Fanzone, die am Abend beim Handballspiel Schweden gegen Ungarn bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Das Stadion des Vereins, der ETO Park, befindet sich etwas außerhalb und ist von außerhalb so etwas wie die Miniaturausgabe der Esprit-Arena in Düsseldorf. Die durchaus beeindruckenden, beinahe spiegelgleich errichteten beiden Haupttribünen sind nämlich vom Stadtzentrum kommend nicht zu sehen, weil der namensgebende Einkaufspark direkt davor steht. Ankommenserlebnis ist damit also gestrichen.

Sonntag, 4. März 2012

Kecskemeti TE - Diosgyör VTK 1:0

Szektoi-Stadion, 4.000 Zuschauer


Nach den doch etwas aufwühlenden Ereignissen des Vorabends ist der Ausflug in die ungarische Provinz gerade das Richtige, um etwas die Seele baumeln zu lassen. Kecskemet liegt rund 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt, ist ein nettes, liebliches Städtchen und besitzt etwas, dass mein Herz ein bissl höher schlagen lässt: Einen Fußballverein, der 1911 gegründet wurde UND violett als Farben besitzt. TE hat als bisher größten Erfolg den Cupsieg 2011 vorzuweisen, spielt aber erst seit 2008 in der höchsten Liga.

Samstag, 3. März 2012

Ferencvaros - Debreceni VSV 1:2

Albert-Florian-Stadion, 9.300 Zuschauer


Die Kurzversion dieses Spiels lautet: Ich bin jetzt (nicht gerade stolzer) Besitzer einer „Fradi“-Live-Karte. Die längere Version beginnt ca. 75 Minuten vor dem Spiel, die ich aufgrund der extrem kurzen Anreise von nur drei Bim-Stationen voller Frohgemut vor dem Stadion lande, wo sich auch schon verdammt viel tut.

MTK Budapest - Videoton FC II 1:1

Hidegkuti-Stadion, 500 Zuschauer


Da ich bereits sehr früh in Budapest ankomme und das Match erst um 14.30 Uhr beginnt, nutze ich die Zeit nicht etwa zum Kartenbesorgen für das am selben Abend stattfindende Match von Ferencvaros sondern zum Sightseeing - was sich später als folgenschwerer Fehler herausstellen sollte. Auch das Sightseeing ist wohl als solches eher schwer zu bezeichnen, erstreckt es sich doch erstens rund um das Hidegkuti-Stadion von MTK und die Bim-Linie 1, die wohl als Stadion-Linie in die Budapest-Führer eingehen sollte.

Sonntag, 8. Mai 2011

Budapest Honved FC - Videoton FC 2:2

Boszik-Stadion, 2.500 Zuschauer


Ein sehr kühler Empfang in Budapest vermiest das gesamte Sightseeing-Programm an diesem Muttertag: Fünf Stunden Dauerregen lassen mich zwischen Kaffeehaus und U-Bahn pendeln und schon das Schlimmste für den Nachmittag im (nur teils überdachten) Boszik-Stadion befürchten. Als es dann ab 14 Uhr doch noch etwas schöner wird, ist es auch schon Zeit, sich in den Südosten der Stadt zum Spiel zu begeben. Der Stadteil Kispest hat den Aufschwung entweder nie erlebt, oder schon wieder hinter sich.