Sonntag, 28. August 2011

Sevilla FC - Malaga CF 2:1

Estadio Ramón Sánchez Pizjuán, 35.000 Zuschauer


So, eigentlich wollt ich ja mit dem Überschmäh einleiten, dass ich für dem Bundesligakracher FAK – Admira das madige Primera-Division-„Derby“ Sevilla – Malaga vorgezogen habe, nachdem ich jetzt aber das Ergebnis aus Wien weiß, lasse ich das lieber.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Olimpija Ljubljana - Austria Wien 1:1

Stozice-Stadion, 8.500 Zuschauer


„Basketball or football?“, die Antwort auf die Frage, wie man denn am besten zum Stadion kommen würde, zeigte schon einiges: Erstens, dass verdammt viele Slowenen Englisch verstehen (praktisch jeder, den ich fragte, gab mir zumindest irgendeine Antwort), aber auch, dass die Partie gegen die Austria nicht gerade die gesamte Stadt elektrisiert hatte – keiner der gefragten, dachte bei „Stadion“ gleich mal an Fußball – man muss halt Prioritäten setzen ;-).

Sonntag, 8. Mai 2011

Budapest Honved FC - Videoton FC 2:2

Boszik-Stadion, 2.500 Zuschauer


Ein sehr kühler Empfang in Budapest vermiest das gesamte Sightseeing-Programm an diesem Muttertag: Fünf Stunden Dauerregen lassen mich zwischen Kaffeehaus und U-Bahn pendeln und schon das Schlimmste für den Nachmittag im (nur teils überdachten) Boszik-Stadion befürchten. Als es dann ab 14 Uhr doch noch etwas schöner wird, ist es auch schon Zeit, sich in den Südosten der Stadt zum Spiel zu begeben. Der Stadteil Kispest hat den Aufschwung entweder nie erlebt, oder schon wieder hinter sich.

Samstag, 5. März 2011

Dynamo Dresden - Wehen Wiesbaden 3:0

Glücksgas-Stadion, 14.074 Zuschauer


Auch beim durchschnittlichen Wiener Fußball-Hooligan hinterlässt so ein Trip nach Dresden so einige Fragen: Was stand zu DDR-Zeiten zwischen Hauptbahnhof und dem Kulturpalast (Strecke von 1,5 Kilometer)? Die jetzt dort protzende Einkaufsmeile könnte nämlich nicht viel besser in einer  sozialistischen Planwirtschaft umgesetzt werden und wirkt für eine „Kleinstadt“ wie es die Elb-„Metropole“ nun mal schlicht ist, einfach ein bissl überdimensioniert.

Sonntag, 7. November 2010

1. FC Union Berlin - Rot-Weiß Oberhausen 2:1

Alte Försterei, 14.168 Zuschauer


Ein kurzer Spaziergang durch den Bezirk Prenzlauer Berg, wo unser Hotel liegt, führt uns auch am Stadion von BFC Dynamo Berlin, Vorzeigeverein der DDR-Hauptstadt vorbei. Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark mag zwar schon etwas in die Jahre gekommen sein, aber das doch gefällige Design der Tribüne und die extrem markanten Flutlichtmasten verleihen ihm einen gewissen Charme. Dass er direkt vor der Berliner Mauer lag, fällt heute gar nicht mehr auf, außer durch den Namen des dahinterliegenden Parks und einem stehengebliebenen Mauerteil.

Samstag, 6. November 2010

Eintracht Braunschweig - Wacker Burghausen 3:0

Eintracht-Stadion, 15.320 Zuschauer


„Macht euch zur Legende - kämpfen ohne Ende – für die zweite Liga – oh TSV, oh TSV“ getragen von diesem echt genialen Song ging das Match in Braunschweig über die Bühne, hat die Eintracht doch beste Chancen auf den Aufstieg. Das Stadion liegt etwas außerhalb der überraschend netten Stadt und hat einen echten Aha-Moment wenn man sich ihm nähert (alleine wegen der großen und dominanten Flutlichtmasten). Die ovale Schüssel ist auf allen Seiten überdacht und fasst 25.000 Zuschauer, 15.320 sind zu dem Drittligaspiel gekommen.

Freitag, 5. November 2010

Schalke 04 - St. Pauli 3:0

Veltins Arena, 61.673 Zuschauer


Nach rund 15 km Fußmarsch durch Essen und Gelsenkirchen kamen wir mit einigen Erkenntnissen bei der Veltins-Arena an: Erstens: Essen ist eine ausgestorbene Stadt, die keine wirklichen Highlights zu bieten hat. Zweitens: Gelsenkirchen ist dagegen ein wahres Stadthighlight, aber auch nur, wenn man es mit Essen vergleicht. Drittens: Der Stadtteil Schalke ist verdammt geil, überall Schalke-Lokale und echtes Fußball-Feeling. Viertens: DAS Highlight auf Schalke ist eindeutig die Glückauf-Kampfbahn, bis 1973 Schalke-Heimstätte und bis heute gut in Schuss, einfach ein richtiger „Lost ground“.